2008

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BM14
22.–28. Juni 2008

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INSTALLATION
23.–28 Juni 2008

Takehisa Kosugi [J]
Quintet
Hiroko Ichihara & Shinichi Yanai [J]
Play Room
Yukio Fujimoto [J]
18 x 18 (beckoning and spreading)

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Automatische Konzerte
Drehorgel & Diaprojektion
22. Juni 2008 / So / 16:30 h und 17:15 h
23.–29. Juni 2008
täglich 19 h
Eintritt frei
Drei Stücke für Drehorgel
Kirsten Reese [D/Berlin]
Lüftchen/Brise für 31er-Drehorgel
Andreas Wagner [D/Köln]
Vertigo Köln 6.08
Anne Wellmer [NL/Den Haag]
Midi (Musik ist der Imperativ): Milch ist die ideale
Materie in der ich mich intrigiert dadurch impulsiv
morgens immer doch irre


Konzertdrehorgel
Bodo Brico [D/St. Augustin]

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Diaprojektionen
Ludo Engels [B/Brüssel]
Interlude #2
Tamara Lorenz [D/Köln]
Den Stärkeren zu dominieren
Tina Tonagel [D/Köln]
Eine Party ohne Christian und Jürgen

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BRÜCKENMUSIK 2008

bm14_allgemein1bm14_allgemein02bm14_allgemein03allgemein_04Die BrückenMusik ist eine der ältesten kontinuierlichen Veranstaltungen zur Klangkunst in Deutschland. In ihrem 14. Jahr setzen wir diesmal einen Akzent auf die Kulturregion Japan: Mit Takehisa Kosugi, Hiroko Ichihara/Shinichi Yanai und Yukio Fujimoto haben drei Generationen Künstler sich mit dem außergewöhnlichen Ort konfrontiert, dessen akustisches Environment von über die Köpfe dahinrauschenden Straßenbahn- und PKW-Geräuschen dominiert wird.

Einen anderen Schwerpunkt setzt die Konzertreihe: drei KomponistInnen waren beauftragt jeweils ein Stück für Drehorgel zu komponieren. Zwischen den Stücken gibt es jeweils Diaprojektionen verschiedener KünsterInnen. Das im Ganzen knapp 1/2-stündige komplett automatische Konzertprogramm findet zum Beschluss jeden Ausstellungstages von 19-19:30 Uhr statt. Dabei kontrastiert das Äußere des ungewöhnlichen barock wirkenden Musikinstrumentes und das Schroffe der Gebrauchsarchitektur, während Brückenklänge und mechanische Musik miteinander verschmelzen.

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Kuratorium: Jens Brand und hans w. koch
Eine Veranstaltung der Kölner Gesellschaft für neue Musik e.V in Kooperation mit dem Romanischen Sommer. Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Köln und die SK-Stiftung Kultur.

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Tina Tonagel [D/Köln]

tonagel_03Eine Party ohne Christian und Jürgen
tonagel_02

Acht verlassene Wetterhäuschen deuten darauf hin, dass die Eheleute mal was erleben wollten. Und siehe da: bei Ulrike und Otto Detering findet gerade eine wilde Party statt. – Ein Plädoyer für architektonische Wunderwerke getarnt als Kritik an Kleinfamilie und Klimawandel.


geb 1973 in Lemgo, lebt arbeitet in Köln, hat Medienkunst an der Kunsthochschule für Medien studiert und beschäftigt sich mit kinetischen Installationen, Overheadprojektoren und Zeichnungen. Betreibt seit 2004 mit Anja Kempe und Robert Kraiss Ausstellungsraum „Maxim“ in Köln