{"id":385,"date":"2010-05-28T19:22:55","date_gmt":"2010-05-28T17:22:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brueckenmusik.de\/?p=385"},"modified":"2010-05-28T19:22:55","modified_gmt":"2010-05-28T17:22:55","slug":"andreas-oldorp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brueckenmusik.de\/?p=385","title":{"rendered":"Andreas Old\u00f6rp"},"content":{"rendered":"<p>1959* L\u00fcbeck-Travem\u00fcnde . 1978 \/ 88 Hochschule f\u00fcr Bildende K\u00fcnste, Universit\u00e4t Hamburg (Bildende Kunst und Philosophie). Lebt in Hamburg.<\/p>\n<p>\u201eVon Objekt- und Installationskunst kommend, besch\u00e4ftigt sich Andreas Old\u00f6rp seit 1985 mit den Wechselwirkungen von Klang und Raum. Seit 1988 entwickelt er Klanginstallationen und -skulpturen mit konstanten Kl\u00e4ngen, die komplexe und r\u00e4umlich-variable Klanggewebe erzeugen. Dabei verzichtet Old\u00f6rp auf elektronische Klangerzeuger; er verwendet Orgelpfeifen, die durch ein gl\u00e4sernes Luftleitungssystem verbunden sind oder ,Singende Flammen\u2019, bei denen butan- oder wasserstoff-<br \/>\nbetriebene Brenner die Lufts\u00e4ulen in Glaszylindern zum Schwingen bringen.<br \/>\nDie sorgf\u00e4ltig gebauten und auch ihre visuellen Aspekte hervorhebenden Konstruktionen orientieren sich an den Linienf\u00fchrungen der gegebenen Architektur, setzen r\u00e4umliche Markierungspunkte, von denen aus sich die Kl\u00e4nge im Raum ausbreiten. Als Prim\u00e4rt\u00f6ne verwendet Old\u00f6rp h\u00e4ufig leicht verstimmte Intervallkonstellationen, die mehr oder weniger starke Schwebungsmuster ausbilden, die sich im Raum \u00fcber lagern. W\u00e4hrend Orgelpfeifen sehr feingliedrige klangliche F\u00e4rbungen<br \/>\nvon R\u00e4umen erzeugen k\u00f6nnen, produzieren die obertonreichen Kl\u00e4nge der ,Singenden Flammen\u2019 kr\u00e4ftige, raumf\u00fcllende Gewebe.<br \/>\nDiese Klangarchitekturen sind von den akustischen Bedingungen des Ausstellungsraums abh\u00e4ngig. Sie erschlie\u00dfen sich erst in der Bewegung durch den Raum. Manchmal ist nur eine minimale Ortsver\u00e4nderung notwendig, um neue Bereiche des Klangraums zu betreten. Old\u00f6rp versteht dies als einen Proze\u00df individueller ,Verortung\u2019. Den Architekturen aus Klang ist der Gedanke eines individuellen Findungsprozesses inh\u00e4rent, der \u00e4u\u00dfere Stimuli und inneres Erleben st\u00e4ndig neu synchronisiert.\u201c<br \/>\n<em> Markus Steffens in \u201eHelga de la Motte (Hrsg.), Handbuch der Musik im<br \/>\n20. Jahrhundert, Band 12: Klangkunst&#8220;\u201eLaaber 1999<\/em><\/p>\n<p>Ausgew\u00e4hlte Ausstellungen<br \/>\n<strong>2001<\/strong> gossip Klanginstallation im KlangKunstForum am Potsdamer<br \/>\nPlatz, Berlin\u00a0 \/\u00a0 <strong>2001<\/strong> \u00dcber den Teichen Klanginstallation im Rahmen eines Skulpturenwanderweges in Grafschaft \/ Hochsauerland\u00a0 \/\u00a0 <strong>2002<\/strong> Auszeichnung \u201eBesondere Ausstellung des Jahres\u201c vom Int. Kunstkritikerverband (AICA) f\u00fcr \u201egossip\u201c\u00a0 \/\u00a0 <strong>2003 <\/strong>cocoon Klanginstallation im Charlottenborg Udstillingsbygning, Kopenhagen \/ D\u00e4nemark\u00a0 \/\u00a0<strong> 2004<\/strong> dawn blossoms&#8230; Klanginstallation im Zentrum f\u00fcr Internationale Lichtkunst, Unna\u00a0 \/ <strong>2005 <\/strong>5ORTE F\u00fcnf Klanginstallationen in der Altstadt von Heidelberg in\u00a0 Zusammenarbeit mit dem Kunstverein\u00a0 \/\u00a0 <strong>2006<\/strong> Grundton Klanginstallation im Steertlochsiel an der Nordsee bei Meldorf\u00a0 \/\u00a0<strong> 2006<\/strong> ABSEITS Klanginstallation in der Johanneskirche, Berlin im Rahmen der sonambiente 2006\u00a0 \/\u00a0 <strong>2007<\/strong> bei Beuys \/ Erste Hilfe im Rahmen der Ausstellung IM AUGE DE KLANGES, Museum Schloss Moyland\u00a0 \/\u00a0 <strong>2008<\/strong> Lotos (Julius gewidmet)\u00a0 Dominikanerkirche, M\u00fcnster im Rahmen des KlangZeitFestivals 2008\u00a0 \/\u00a0<strong> 2009<\/strong> par terre Klangskulptur im Rahmen der Bundesgartenschau 2009 in Schwerin\u00a0 \/\u00a0<strong> 2010 <\/strong>as slowly as possible Klanginstallation im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 in St. Reinoldi in Dortmund\u00a0 \/\u00a0 <strong>2010 <\/strong>eclipse Klanginstallation in der Minoritenkirche in Krems an der Donau\u00a0 \/<strong> 2010<\/strong> white lily Klanginstallation im Kontext der Kulturmeile in Enschede im Boeren-<br \/>\nkerkhof\u00a0 \/\u00a0 <strong>2011<\/strong> flat_line Klanginstallation im Rahmen der Ausstellung SOUNDSEEING 3 im Kloster Gravenhors<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/oldoerp.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">oldoerp.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1959* L\u00fcbeck-Travem\u00fcnde . 1978 \/ 88 Hochschule f\u00fcr Bildende K\u00fcnste, Universit\u00e4t Hamburg (Bildende Kunst und Philosophie). 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